Stoßwellentherapie (ESWT)

Sehnen- und Muskelbeschwerden

Ohne Operation schmerzfrei? Durch die Stoßwellentherapie haben wir eine Chance dies zu erreichen. Wir können Ihnen nichts versprechen, haben aber in der Vergangenheit sehr gute Erfahrungen mit diesem nicht-operativen Verfahren gemacht.

Bei der ESWT werden hochenergetische Schallwellen durch ein Gerät erzeugt und abgegeben. Diese Welle dringt dann in den Körper ein und führt dort zur Ausschüttung von Botenstoffen, die eine Heilung bewirken sollen.

In den meisten Fälle setzt die Wirkung nicht sofort ein, sondern erst nach einer gewissen Zeit. In manchen Fälle kommt es sogar zur einer Erstverschlimmerung, die aber einige Tage nach der Therapie nachlässt.

Die Stoßwellentherapie wird eingesetzt bei Verkalkungen der Sehnen oder Entzündungen im Sehnen- oder Muskelbereich.

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Wer führt die Stoßwellentherapie durch?

Ärzte

In unserem MVZ führe die Ärzte die fokussierte Stoßwellentherapie durch. Alle haben zahlreiche Fortbildungen besucht und sind geschult in der Therapie Ihrer Beschwerden.

Sie können somit besser einschätzen, wie sich der Heilungsverlauf entwickelt oder ob die Beschwerden zugenommen haben.

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Dr. Losonc
Spezialgebiet Schultererkrankungen

Green

Hr. Green
Spezialgebiet Ellenbogenschmerzen.

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Hr. Florescu
Experte für myofasziale Schmerzen

Physiotherapeuten

Oft verwechselt wird die ESWT mit der R-SWT, der radialen Stoßwelle. Dies wird als Stoßwelle bezeichnen, ist allerdings letztendlich eine Druckbehandlung. Diese ist vor allem an den Triggerpunkten erfolgreich. Wir kombinieren die beiden SWT-Formen nahezu bei jeder Behandlung, außer es besteht eine Kontraindikation.

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David Saalmann

Privatpatienten

Die privaten Versicherungen und Beihilfen übernehmen die Kosten der Stoßwellentherapie bei Beschwerden an Schulter, Ellenbogen, Achillessehne oder Fersensporn.

Wenn Sie wünschen, erstellen wir einen Kostenvoranschlag und Sie fragen vorab Ihre Versicherung.

Stoßwellentherapie (ESWT) - auch für Kassenpatienten

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Wir haben die Erlaubnis die Stoßwellentherapie über die gesetzliche Krankenkasse abzurechnen. Sprechen Sie mit dem Experten über die Behandlung und die Voraussetzungen.

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Machen Sie einen Termin

Wir untersuchen Sie und besprechen mit Ihnen die Möglichkeiten. Ob es möglich ist, besprechen wir ganz persönlich an Ihrem Krankheitsbild.

Stoßwellentherapie als Selbstzahlerleistung

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Die gesetzlichen Kassen übernehmen die Therapie bei Fersensporn. Selbstverständlich können Sie als Kassenpatient auch andere Körperteile behandelt bekommen, dann allerdings als Selbstzahlerleitung (IGEL).

Wir berechnen den 0,8fachen Satz der Ziffer 1800A pro Behandlung.

Was genau ist die Stoßwellentherapie?

Stosswellen sind Schallwellen, die energiereich sind. Als Mensch kann man diese noch gut hören. In der Medizin werden Stosswellen bereits seit 1980 u. a. zur Auflösung von Nierensteinen eingesetzt. 

Man unterscheidet die f-SWT und r-SWT. Fokussierte und radiäre SWT. Bei der f-SWT wird ein Schallwelle erzeugt, die sehr punktuell wirkt. Es sind nur weniger mm des Gewebes, welches dann behandelt werden. Es wird eine hohe Energiedichte abgegeben, die in Joule gemessen wird. Sie können es im Grunde mit dem Knall eine Flugzeugs vergleichen, nur in der Maschine verursacht.

 

Wir applizieren pro Sitzung zwischen 3.000 und 15.000 Joule. Wenn man sich das Mündungsfeuer eines Gewehrs betrachtet, entspricht 1 - 5 Schüsse mit einem Gewehr.

Die r-SWT ist dagegen eine Druckwelle, die in bar gemessen wird. Sie können es sich mit einem Presslufthammer vergleichen. Wir können wir allerdings durch verschiedene Aufsätze die den Druck noch erhöhen und bestimmte Muskel- und Sehnenareale gezielter behandeln.  

Was bewirkt die Stoßwellentherapie?

Stoßwellen können das Knochenwachstum oder Durchblutung fördern. Gleichzeitig geht man davon aus, dass sie Bildung von Wachstumsfaktoren aktivieren und die Gewebeneubildung und Regeneration anregen. 

Somit kann es zur Förderung der Wundheilung und Linderung von Schmerzsyndromen kommen. Alles in allem kann man die Rehabilitationszeiten verkürzen.

Schmerzt die Stoßwellentherapie?

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Wir gehen bei der Behandlung bis an die Schmerzgrenze und nicht weiter. Sie sagen uns während der Behandlung, wenn Sie Ihre Grenze erreicht haben. Die Behandlung dauert ca. 5 Minuten. Anschließend kühlen wir die Stelle mit Eis und versorgen Sie mit einem Tape. Insgesamt dauert die Behandlung ca. 20 Minuten.

 

Wie oft wird die Stoßwellentherapie durchgeführt?

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Wir führen  die Anwendung in der Regel 3-5 mal im Wochenabstand durch. D.h. 1 x wöchentlich. Im Anschluss machen wir eine Pause von 4-6 Wochen und warten erst einmal ab. In der Zeit führen Sie meistens eine Physiotherapie durch. Anschließend stellen Sie sich noch einmal vor und wir schauen uns das Ergebnis an.

Wird die Stoßwellentherapie mit anderen Behandlungen kombiniert?

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Wir haben gute Erfahrungen mit der Kombination mit Physiotherapie gemacht. Hier sollen Verklebungen gelöst und die Beweglichkeit verbessert werden. Zusätzlich führen wir häufig parallel eine Magnetfeldtherapie durch. Diese soll die Regeneration der Zellen verbessern. Je nach Beschwerdebild kombinieren wir die Stoßwellentherapie auch mit einer Akupunktur. Die Absicht hier ist die Schmerzreduktion ohne Medikamente. Wenn es sich vermeiden lässt, führen wir keine Injektionen durch, da Kortsion ein Zellgift ist und eigentlich die Symptome nur dämpft. Eine Heilung wird nicht eingeleitet, im Gegenteil, aufgrund der toxischen Wirkung schädigt es auf die Dauer das Gelenk.

 

Übernehmen die Kassen die Behandlungskosten?

Die privaten Versicherer und Beihilfen übernehmen die Kosten bis zu 5 Behandlungen in Serie. Allerdings nur bei bestimmten Erkrankungen. Zu diesen gehören die Kalkschulter, Tennisellenbogen, Fersensporn oder chronische Achillessehnenbeschwerden. Im Grunde sind das alles Reizungen an den Sehnen bzw. Sehnenansätzen. Ich kann Ihnen aber nicht erklären, warum andere Diagnosen nicht übernommen werden. Eigentlich ist nicht schlüssig, denn was bei der Schulter wirkt soll beim Knie z.B. nicht wirken.

Die gesetzlichen Kassen übernehmen die Kosten nur beim Fersensporn. Aber auch hier gibt es Einschränkungen. Es muss z.B. schriftlich dokumentiert sein, dass der Patient seit 6 Monaten Schmerzen hat und alle weiteren Maßnahmen erfolglos waren. Weitere Erkrankungen übernehmen die Krankenkassen nicht. Diese müssen wir leider als Selbstzahler abrechnen. 

Was muss ich tun, wenn ich die Behandlung probieren möchte?

Sie kontaktieren uns unter termine@medicum-rae.de oder rufen einfach an. Einer unserer Ärzte schaut sich Ihr Leiden einmal genauer an. Wenn wir eine Chance in der Stoßwellentherapie sehen, Ihnen zu helfen, werden wir Ihnen das mitteilen.